Samstag, 12. April 2014

Bienen, unsere bedrohten kleinen Helfer.

"Stirbt die Biene, dann stirbt auch vier Jahre später der Mensch", nach einem Zitat von Albert Einstein. Na dann wollen wir es doch nicht so weit kommen lassen? Es gibt eine vielzahl von Möglichkeiten, um diesem wertvollem Nutztier unter die Arme zu greifen. Es fängt schon im eigenem Garten an. Viele Menschen zieren ihr Heim mit billigen Pflanzen aus dem Baumarkt. Diese Pflanzen besitzen meisstens wenig Nektar und Pollen was für unsere Bienen so wichtig ist. Des Weiteren gibt es immer mehr nichteinheimische Pflanzenarten zu kaufen, die für unsere einheimischen Insekten auch weniger ansprechend sind. Ein weiteres Problem ist die derzeitige Landwirtschaft und ein großflächiger Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Viele Pflanzenschutzmittel wirken sich negativ auf die Bienen aus. Nützliche Unkräuter werden in der Landwirtschaft vernichtet und im eigenem Heim als unschön empfunden. Doch warum? Unkraut kann auch schön sein! Sind Gänseblümchen und Löwenzahn solch eine Bedrohung? Unsere Bienen benötigen eine vielzahl an nektarreichen Pflanzen, damit sie für uns ihren Nutzen auch erfüllen können. Denn Bienen sind Bestäuberinsekten und tragen dadurch in hohem Maße der Pflanzenvielfalt bei. Wussten sie das 80% aller Pflanzenarten auf eine Fremdbestäubung angewiesen sind? Überzeugen sie sich selbst! Eine wilde Ecke im Garten als Rückzugsort für die Natur wäre ein Anfang, um der heimischen Tier-und Pflanzenwelt zu helfen. Wer sein Garten bunter und bienenfreundlicher gestalten möchte kann sich hier ausführlich darüber informieren:
http://www.bluehende-landschaft.de/nbl/nbl.handlungsempfehlungen/nbl.garten/index.html

Die initiative Deutschland summt für bienenfreundlichere Städte und Gemeinden

http://www.deutschland-summt.de/

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen