Freitag, 23. August 2013

Wählt die Wahrheit!

Es war einmal ein Wahlkampf, wo am Ende einer jeden Legislaturperiode sich die Versprechen derer häuften, die sich auch den meisten Einfluss im Staate erhofften. Weise gewählte Worte wurden zu Waffen des Meinungskampfes umgewandelt. Es waren Worte, die sich in die Herzen der Menschen bohren sollten. Worte die dafür sorgten große Massen zu beeinflussen und um an eine große Anhängerschaft zu gelangen. Die meisten Menschen waren müde von den vielen Worten. Ein Dschungel von Versprechen machte die Wahl nicht einfacher. Des Weiteren gab es auch völlig nutzlose und langweilige Wahlkampfsprüche und zu viele Plakate mit überfreundlichen Gesichtern. In den vielen Wahlkampfsprüchen ging es nur um Macht und noch mehr Macht. Diejenigen Meinungsvertreter mit dem schwersten Bankkonto, die ohnehin schon genug Geld und Einfluss hatten, waren sehr gefräßig und bekamen nie genug. Denn am Ende jeder Wahl, wo die Gewinner feststanden, ging es nur noch um den eigenen Vorteil. Die Belange des Volkes mussten dann immer hinten anstehen. Es gab dann von den großen Machthabern immer so vieles zu bereden, dass zuvor prophezeite Taten untergingen in einem Meer aus sinnlosen Geschwafel. Nach den Wahlen wurde von den Gewinnern plötzlich eine neue Sprache gesprochen. Die Worte und Sätze, mit denen die Menschen zuvor gefangen wurden, hatte das einfache Volk nicht mehr verstanden. Die Versprechen des Wahlkampfes verwandelten sich in schwer zu durchschaubare Themen über Gesetze und Reformen, gewürzt mit einer Prise Langeweile und schwer verständlichen Beamtendeutsch. Diese Taktik wurde alle vier Jahre angewandt, damit das Volk schnell wieder das Interesse an Politik verliert. Damit das Volk nicht mitbekommt was in Wahrheit geschieht. Wahrheit! Welch schlimmes Wort! Wer die Macht hatte, formte die Wahrheit. Die Gewinner der Herzen konnten auch über das öffentliche Wissen des einfachen Volkes verfügen. Die Wahrheit war der Feind der Politik. Der wahre Kern der Politik war das Geld. Das Geld wurde von den Machthabern wie ein Gott verehrt. Das Geld war die einzige Wahrheit den die Politik kannte. Der Gott des Geldes war es der in Wirklichkeit herrschte. Dieser Gott lenkte die seelenlosen Marionetten, auch genannt Staatsoberhäupter der Welt, nur zu seinen Gunsten. Dieser Gott kannte nur seinen Vorteil, sich wie ein Virus zu vermehren und die Herzen der Menschen zu verdunkeln. Ist diese kleine Geschichte nur ein Märchen oder die Wahrheit? Hört auf euer Herz und findet es selbst heraus! Stefan Kibellus

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