Freitag, 12. August 2011

Eine Welt ohne Geld

Könnte eine Gesellschaft ohne Geld existieren? Diese Frage bildet sich immer häufiger in den Köpfen unserer Zeit. Wie könnte so ein riesiges Handelssystem was sich im Laufe der menschlichen Industrie-Evolution gebildet hat ohne Zahlungsverkehr aussehen? So etwas könnte wohl im Moment nur auf Vertrauensbasis funktionieren. Man sollte Geld wieder in einen Wert verwandeln finde ich. Geld ist nur ein Name und sonst nichts. Papierscheine und Zahlenspekulationen haben keinen Wert! Waren und Güter haben einen Wert. Dieses Tauschsystem mit Waren und Gütern funktionierte schon einmal und dürfte wohl in unserer technologisch fortgeschrittenen Zeit kein Problem mehr darstellen. Würde da nicht die menschliche Gier im Wege stehen. Jeder Mensch hat natürlich andere Wertvorstellungen und muss andere Leistungen vollbringen um zu leben. Jedes Land hat andere Ausgangssituationen und nur bedingt Resourcen zur Verfügung. Aber trotzdem finde ich könnte man da in Zukunft auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Da stellt sich die Frage was braucht der Mensch zum Leben ? Teure Autos, Markenkleidung, Fast Food oder das neuste Handy ? In meinen Augen braucht man nur Wasser, Nahrung, ein lebensfreundliches Klima und Zufriedenheit. Bedingt durch die Medien wird die Vorstellung von Zufriedenheit mittlerweile bei den meisten Menschen verblendet und die Kaufbereitschaft gezielt gesteigert, was natürlich die Ausbeutung unseres Planeten beschleunigt. Aus rein psychologischer Sicht spricht unser heutiges Finanzsystem komplett gegen die menschliche Natur. Der Wille zu Überleben und für seine Nachkommen zu Sorgen!

Stefan Kibellus

1 Kommentar:

  1. “Die Wirtschaftsordnung, die Gesellschaftsordnung, der Staat sind, das sieht man jetzt endlich ein, auf dem Geldwesen, auf der Währung aufgebaut. Mit der Währung steht und fällt der Staat, und zwar nicht nur der Staat, wie ihn die herrschende Schicht zu Herrschaftszwecken errichtet hat, sondern der Staat schlechthin, der Staat der Bureaukraten, der Sozialisten, sogar der “Staat” der Anarchisten. Denn mit dem Sturz der Währung hört jedes höhere Gesellschaftsleben einfach auf, und wir fallen in die Barbarei zurück, wo es keinen Streit um Staatsformen gibt.”

    Silvio Gesell (Vorwort zur 7. Auflage der NWO)

    Wer das menschliche Zusammenleben verstehen will, muss zuerst die grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung, das Geld, verstehen. Und wer kein außergewöhnliches Genie ist wie Silvio Gesell, muss sich dazu zuerst von der Religion (selektive geistige Blindheit gegenüber makroökonomischen Konstruktionsfehlern) befreien!

    Der Weisheit letzter Schluss

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