Sonntag, 11. Juli 2010

Gaia- Ist unsere Erde ist ein riesiger lebender Organismus?

Der Name Gaia kommt aus der griechischen Mythologie und bedeutet Muttergottheit, die alles lebende hervorbringt und ernährt. Aber Gaia hat auch die Funktion einer Todesgottheit und Rachegottheit. In der Mitte der sechziger Jahre wurde erstmals wissentschaftlich die Gaia-Hypothese aufgestellt, die besagt das die Erde und ihre gesamte Biosphäre wie ein Lebewesen betrachtet werden kann. Die Idee dazu hatte die Mikrobiologin Lynn Margulis und der Chemiker, Biophysiker und Mediziner James Lovelock. Sie sagen die Gesamtheit aller Organismen schafft und erhält Bedingungen, die nicht nur Leben sondern auch die Evolution komplexer Organismen ermöglichen. Die Erde ist ein riesiges dynamisches System was sich selbst Organisiert. Zum Beispiel der Sauerstoffgehalt bleibt in unserer Atmosphäre konstant, egal wieviel Eisen rostet und wieviel Holz verbrennt. Der globale Sauerstoffgehalt bleibt unverändert! Dann der Salzgehalt der Meere liegt seit Jahrmillionen konstant bei 3,5 Prozent.



Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Gaia-Hypothese



Die Indianer waren ein Naturvolk und sie verehrten die Erde. Denn ohne sie gäbe es uns nicht und wir sind ein Teil von ihr. Menschen und Tiere sind verwandte und jeder ist Gleichwertig!
Die Indianer lebten in Harmonie mit der Natur, sie hatten Demut vor dem was uns am Leben hält. Sie töteten niemals aus Habgier oder aus Spass Tiere! Sondern sie holten sich nur das was sie zum Leben brauchten, denn sie handelten Weise und die Natur sollte für kommende Generationen erhalten bleiben. Besitz wie Ländereien kannten sie nicht , denn wir gehören der Erde und nicht umgekehrt. Manitu ist die göttliche Kraft . Es ist die Vorstellung von Energie die sich überall in der Natur offenbart. Leben und Tod sind eins , alles kommt und vergeht wie Ebbe und Flut. Zerstörerischer Umgang mit der Natur galt als Schöpferverachtung.

Sehen wir uns die heutige Welt an! Ich frage mich nur wieviel Geduld hat Gaia noch mit uns? Schafft es der Mensch in näherer Zukunft wieder im Einklang mit der Natur zu Leben? Ich glaube fest daran. Die zunehmende Globalisierung und Weltoffenheit durch das Internet wird kommende Generationen mehr zusammenarbeiten lassen. Ein anderes Verständnis für Menschlichkeit wird kommen. Zum Beispiel werden sich die Kinder in der Zukunft im Geschichtsunterricht fragen: "Warum haben die Menschen nur so wenig gegen die Armut in der 3. Welt gemacht? Und warum haben viele Firmen und Wissentschaftler ihr Wissen nicht untereinander ausgetauscht?" Da sagt der Lehrer: "Zu dieser Zeit gab es noch die Börse und die Habgier, es herrschte ein globales Konkurrenzdenken zwischen Unternehmen und den Völkern. Die menschlichen Belange der Arbeitnehmer hatten keinerlei Bedeutung. Wer nicht funktionierte wurde ersetzt. Der Egoismus war noch weit verbreitet und man dachte nur an sich. Es wurden durch die Medien falsche Werte vermittelt. Es wurden neue Technologien der Weltbevölkerung vorenthalten. Es wurde nur in das investiert was auch den maximalen Profit bringt". "Was für eine düstere Vergangenheit" werden sich die Kinder wohl fragen. Doch diese Vergangenheit ist für uns noch Gegenwart!!

Stefan Kibellus

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